Unsere Geschichte
| 1844 bis 1910 | 1844 gründet die Lesegesellschaft Stäfa das «Wochenblatt vom Zürichsee», die Vorgängerin der heutigen «Zürichsee-Zeitung». Die erste Ausgabe erscheint am 4. Jenner 1845.
1857 übernimmt Rudolf Gull die Geschäftsleitung. 1887 verkauft die Lesegesellschaft das «Wochenblatt» mit allen Rechten an die Familie Gull. 1902 wird die Buchdruckerei Stäfa AG gegründet, in welche Druckerei und Verlag des «Wochenblatts» eingebracht werden. 1907 wird das «Wochenblatt» in «Zürichsee-Zeitung» umgetauft. |
| 1911 bis 1969 | 1914 tritt Theodor Gut (I) in die Redaktion der «Zürichsee-Zeitung» ein.
1933 verkauft die Familie Gull die Aktienmehrheit der Buchdruckerei Stäfa AG an Theodor Gut (I), welcher auch Verwaltungsratspräsident wird. 1935: Gründung des Zeitschriftenverlags. 1953: Tod von alt Nationalrat Theodor Gut (I). Die Nachfolge in der Firma übernehmen seine beiden Söhne Dr. Theodor Gut (II) als Präsident und Ulrich Gut als Delegierter. 1969 wird der bereits 1841 gegründete Wädenswiler «Allgemeine Anzeiger vom Zürichsee» Kopfblatt der «Zürichsee-Zeitung». 1971 folgt die Richterswiler «Grenzpost» nach. Damit kommt der lang angestrebte Sprung über den See zustande; die Auflage steigt von 20’000 auf 28’000 Exemplare. |
| 1970 bis 1991 | 1983 gehört die Buchdruckerei Stäfa AG zu den Gründern von Radio Zürisee, an welchem sie wegen staatlicher Vorschriften anfänglich nur 10% des Aktienkapitals halten kann.
1988 wird aus der Buchdruckerei Stäfa AG die Zürichsee Medien AG. 1990 nimmt das moderne Zeitungsdruckzentrum DZO in Oetwil den Betrieb mit dem Druck von «Zürichsee-Zeitung» und «Linth Zeitung» auf. 1991 übernimmt Theodor Gut (III) von seinem Vater, alt Nationalrat Dr. Theodor Gut (II), das Verwaltungsratspräsidium. |
| 1992 bis 1999 | 1992: Erwerb des Akzidenzbetriebs der Orell Füssli Graphische Betriebe AG.
1992/93 wird das Zeitungsdruckzentrum DZO bereits erweitert. Neu drucken auch der «Zürcher Oberländer» und der «Zürcher Unterländer» in Oetwil. 1997: Akzidenzdruck und -weiterverarbeitung werden in die neue Druckerei der Print Media Corporation (pmc) in Oetwil ausgelagert, mit welcher die Zürichsee Druckereien AG durch einen Zusammenarbeitsvertrag eng verbunden ist. 1997: Bildung des Zeitungsverbunds der Zürichsee-Zeitungen aus «Zürichsee-Zeitung», «Allgemeiner Anzeiger», «Grenzpost», «Anzeiger des Bezirkes Horgen», «Sihltaler» und «Linth Zeitung». Publicitas beteiligt sich minderheitlich an der Verlagsgesellschaft Zürichsee Presse AG. |
| 2000 bis 2005 | 2000: Die Zürichsee Presse AG erwirbt die Aktienmehrheit der Verlagsgesellschaft der «March Höfe Zeitung», welche zum Verbund der Zürichsee-Zeitungen stösst. Die Gesamtauflage steigt auf über 50’000 Exemplare. Minderheitsaktionärin der March Höfe Zeitung Verlag AG bleibt die Fridolin Druck und Medien AG, Schwanden.
2002: Der Zürichsee Zeitschriftenverlag wird in die Kretz AG eingebracht, deren Kapitalmehrheit die Zürichsee Medien AG übernimmt. Die Stimmenmehrheit bleibt bei Fredi Kretz, der die Firma auch operativ leitet und ihr als Verwaltungsratspräsident vorsteht. Dezember 2004: Im Rahmen der Vereinbarung zwischen PubliGroupe und NZZ erhöht die Zürichsee Medien AG ihre Mehrheit an der Verlagsgesellschaft der Zürichsee Zeitungen, der Zürichsee Presse AG, um 5% auf 60%. September 2005: Im Druckzentrum DZO in Oetwil am See, der gemeinsamen Zeitungsdruckerei von Zürichsee-Zeitung, Zürcher Oberländer und Zürcher Unterländer, werden zwei neue WIFAG-Rotationsmaschinen feierlich eingeweiht. Die neuen Anlagen sind in der Lage, bis zu 90'000 Exemplare pro Stunde zu drucken. Dezember 2005: Das Zeitungsdruckzentrum DZO in Oetwil erhält den Auftrag für die Herstellung von wöchentlich 560'000 Exemplaren des Migros Magazins. Dezember 2005: Die Zürcher Oberland Medien AG beteiligt sich mit 7,7% an der Zürichsee Medien AG und wird damit nach der Familie Gut (88%) zweitstärkste Aktionärin. Im Gegenzug erwirbt die Zürichsee Medien AG 10% der Aktien des Wetziker Traditionsunternehmens. |
| 2006 bis 2010 | Januar 2006: Die Zürichsee Presse AG übernimmt 100% der Aktien der Zolliker Bote Verlag AG von der Verlegerfamilie Dr. Heinz und Yvonne Moergeli.
Oktober 2006: Erstmals erscheinen Zürcher Unterländer, Zürcher Oberländer und Zürichsee-Zeitung mit einem gemeinsamen, in Stäfa produzierten Mantelteil. Januar 2007: Die Kretz AG, weiterhin geleitet von den Gründern Fredi und Esther Kretz, ist zu 100% im Besitz der Zürichsee Medien AG. März 2008: Die Zürichsee Presse AG gibt die erste Nummer der Monatszeitung «Kilchberger» heraus. Es handelt sich um das Nachfolgeprodukt des «Kilchberger Gemeindeblatts». Juli 2008: Radio Zürisee übernimmt von Gründer Andreas Käsermann das Bundeshaus-Radio, welches für 16 Privatradios die Berichterstattung aus dem Bundeshaus sicherstellt. Juli 2008: Die Zürichsee Presse AG erwirbt das Verlagsrecht des Thalwiler Anzeigers. Oktober 2008: Radio Zürisee erhält von Bundesrat Moritz Leuenberger eine der umkämpften Konzessionen für die Region 23 Zürich-Glarus. November 2008: Radio Zürisee feiert seinen 25. Geburtstag. Juni 2009: Die renommierte Wochenzeitung «Der Schweizerische Hauseigentümer» (beglaubigte Auflage 293'240 Exemplare, 590’000 Leserinnen und Leser) beauftragt die Kretz AG auf Ende 2009 mit der Inseratakquisition. Juli 2009: Die «Zürichsee-Zeitung» erscheint neu mit drei statt fünf täglich erscheinenden regionalen Splitausgaben: «Zürichsee-Zeitung Bezirk Meilen», «Zürichsee-Zeitung Bezirk Horgen» und «Zürichsee-Zeitung Obersee». Die Lokalzeitungen «Thalwiler Anzeiger» und «Sihltaler» werden unverändert dreimal wöchentlich herausgegeben. Oktober 2009: Die March Höfe Zeitung Verlag AG ist zu 100% im Besitz der Zürichsee Presse AG, nachdem die Fridolin Druck und Medien AG ihre Minderheit verkauft hat. Januar 2010: Radio Zürisee hat fünf neue Sender in Üetliberg, Winterthur, Geltwil (AG), Buchberg (SH) sowie Neuhausen (SH) in Betrieb genommen. Februar 2010: Die Kretz AG, welche 2009 ihr Geschäftsvolumen mehr als verdoppeln konnte, konzentriert ihre Aktivitäten auf den Standort Stäfa. Die neue Geschäftsleitung besteht aus Hansruedi Bichsel (Geschäftsführer), Darko Panić (Verkaufs- und Marketingleiter) sowie Iren Grob (Leiterin Innendienst). Die Filiale Feldmeilen wird geschlossen. April 2010: Die Zürichsee Medien AG verkauft ihren Anteil von 60% an der Verlagsgesellschaft der Zürichsee-Zeitung, der Zürichsee Presse AG, an Tamedia. Da auch die NZZ ihre Beteiligung von 40% veräussert, wird Tamedia Alleineignerin der Zürichsee-Zeitung. Juli 2010: Die Kretz AG heisst neu Zürichsee Werbe AG. Juli 2010: Die Zürichsee Werbe AG vermarktet neu das Titelportfolio des Archithema Verlages («IdealesHEIM»). Oktober 2010: Tod von Ulrich Gut. Er absolvierte von 1938–1942 seine Lehre bei den Zürichsee Medien. 1953 wurde er Delegierter des Verwaltungsrats und hielt dieses Amt bis 1983 inne. Bis 1991 wirkte er als Vizepräsident, bis 1997 als Verwaltungsrat. Ulrich Gut hat den Aufschwung der Zürichsee Medien zu einem bedeutenden regionalen Medienhaus während Jahrzehnten mitgestaltet und geprägt. Dezember 2010: Die Zürichsee Druckereien AG (ZSD) geht an die FO Print & Media AG, Egg, über.
Dezember 2010: Die Zürcher Oberland Medien AG und die Zürichsee Medien AG machen ihre im Dezember 2005 eingegangene Kreuzbeteiligung rückgängig. Damit sind über 97 % der Aktien der Zürichsee Medien AG im Besitz der Familie Gut. |
