Zürichsee Medien AG

Die Geschichte der Zürichsee Medien AG

2012 bis 2015

2015 Die Zürichsee Medien AG verkauft ihre Anteile an der Orell Füssli Kartographie AG.
2015 Theodor Gut tritt per 29. Juni aus dem Verwaltungsrat zurück. Nachfolger als Präsident wird Dr. Beat Lauber.
2014 Theodor Gut triff auf Ende Jahr von der operativen Leitung der Zürichsee Medien AG zurück. Nachfolger per 1. Januar 2015 ist Dr. Beat Lauber.
2013 Lancierung des Grossprojekts Zürichsee-Gut (Ersatzneubau des Hauptgebäudes).
2013 Capital FM heisst neu Radio Bern1.
2012 Mit Katharina Viana und Philip Gut tritt die vierte Generation Gut in den Verwaltungsrat ein.
2012 Erwerb des Berner Hauptstadtradios Capital FM von Tamedia.

2006 bis 2011

2011 Radio Zürisee erweitert sein Sendernetz mit den Stationen Etzel, Bauma und Walenstadtberg.
2011 Die semiautonome Pensionskasse der Zürichsee Medien AG wird in die Sammelstiftung Swisscanto Flex überführt.
2011 Die Glarner Verlagsgruppe Baeschlin übernimmt den Buchbereich der Zürichsee Medien AG, den Th. Gut Verlag.
2011 Die bisherigen Hauptaktionärinnen Lotti Gut und Hilde Welti übertragen ihre Titel grossmehrheitlich auf die dritte Generation Gut, welche damit die Aktienmehrheit an der Zürichsee Medien AG übernimmt.
2010 Radio Zürisee hat fünf neue Sender (Üetliberg, Winterthur, Geltwil (AG), Buchberg (SH) sowie Neuhausen (SH)) in Betrieb genommen und versorgt damit sein neues Konzessionsgebiet mit über 1,5 Mio. Einwohnern in bester Qualität.
2010 Die Zürcher Oberland Medien AG und die Zürichsee Medien AG machen Ende Dezember ihre Kreuzbeteiligung rückgängig.
2010 Die Kretz AG, welche 2009 ihr Geschäftsvolumen mehr als verdoppeln konnte, konzentriert ihre Aktivitäten auf den Standort Stäfa. Die Firma heisst neu Zürichsee Werbe AG.
2010 Am 10. Dezember wird der Verkauf der Zürichsee Druckereien AG an die FO Print & Media vollzogen.
2010 Am 14. April tritt die Zürichsee Medien AG ihre Mehrheit von 60 % an der Verlagsgesellschaft der „Zürichsee-Zeitung“ an Tamedia ab. Im gleichen Zug übernimmt Tamedia auch die Minderheit der Zürichsee Medien AG am Druckzentrum DZO.
2009 Die «Zürichsee-Zeitung» erscheint neu mit drei statt fünf täglich erscheinenden regionalen Splitausgaben: «Zürichsee-Zeitung Bezirk Meilen», «Zürichsee-Zeitung Bezirk Horgen» und «Zürichsee-Zeitung Obersee». Die Lokalzeitungen «Thalwiler Anzeiger» und «Sihltaler» werden unverändert dreimal wöchentlich herausgegeben.
2009 «Der Schweizerische Hauseigentümer» (beglaubigte Auflage 293'240 Exemplare, 590’000 Leserinnen und Leser) beauftragt die Kretz AG auf Ende 2009 mit der Inseratakquisition.
2008 Radio Zürisee übernimmt das Bundeshaus-Radio, welches für 16 Privatradios die Berichterstattung aus dem Bundeshaus sicherstellt.
2008 Radio Zürisee erhält von Bundesrat Moritz Leuenberger eine der umkämpften Konzessionen für die Region 23 Zürich-Glarus.
2008 Die Zürichsee Presse AG gibt die erste Nummer der Monatszeitung «Kilchberger» heraus.
2008 Die Zürichsee Presse AG erwirbt das Verlagsrecht des «Thalwiler Anzeigers».
2007 Die Kretz AG ist zu 100% im Besitz der Zürichsee Medien AG.
2006 Die Zürichsee Presse AG übernimmt 100% der Aktien der Zolliker Bote Verlag AG von der Verlegerfamilie Dr. Heinz und Yvonne Moergeli.
2006 «Zürcher Unterländer», «Zürcher Oberländer» und «Zürichsee-Zeitung» erscheinen mit einem gemeinsamen, in Stäfa produzierten Mantelteil.

2000 bis 2005

2005 Die Zürcher Oberland Medien AG beteiligt sich mit 7,7% an der Zürichsee Medien AG und wird damit nach der Familie Gut (88%) zweitstärkste Aktionärin. Im Gegenzug erwirbt die Zürichsee Medien AG 10% der Aktien des Wetziker Traditionsunternehmens.
2005 Das Zeitungsdruckzentrum DZO in Oetwil erhält den Auftrag für die Herstellung von wöchentlich 560'000 Exemplaren des Migros Magazins.
2005 Im Druckzentrum DZO in Oetwil am See, der gemeinsamen Zeitungsdruckerei von «Zürichsee-Zeitung», «Zürcher Oberländer» und «Zürcher Unterländer», werden zwei neue WIFAG-Rotationsmaschinen in Betrieb genommen. Die neuen Anlagen sind in der Lage, bis zu 90'000 Exemplare pro Stunde zu drucken.
2004 Im Rahmen einer Vereinbarung zwischen Publicitas und NZZ erhöht die Zürichsee Medien AG ihre Mehrheit an der Verlagsgesellschaft der Zürichsee Zeitungen, der Zürichsee Presse AG, um 5% auf 60%. Die NZZ übernimmt von Publicitas die Minderheit.
2002 Der Zürichsee Zeitschriftenverlag wird in die Kretz AG eingebracht, deren Kapitalmehrheit die Zürichsee Medien AG übernimmt.
2000 Die Zürichsee Presse AG erwirbt die Aktienmehrheit der Verlagsgesellschaft der «March Höfe Zeitung», welche zum Verbund der Zürichsee-Zeitungen stösst. Die Gesamtauflage steigt auf über 50’000 Exemplare.

1992 bis 1999

1997 Bildung des Zeitungsverbunds der Zürichsee-Zeitungen aus «Zürichsee-Zeitung», «Allgemeiner Anzeiger», «Grenzpost», «Anzeiger des Bezirkes Horgen», «Sihltaler» und «Linth Zeitung». Publicitas beteiligt sich minderheitlich an der Verlagsgesellschaft Zürichsee Presse AG.
1997 Akzidenzdruck und -weiterverarbeitung werden in die neue Druckerei der Print Media Corporation (pmc) in Oetwil ausgelagert, mit welcher die Zürichsee Druckereien AG durch einen Zusammenarbeitsvertrag verbunden ist.
1992/93 wird das Zeitungsdruckzentrum DZO bereits erweitert. Neu drucken auch der «Zürcher Oberländer» und der «Zürcher Unterländer» in Oetwil.
1992 Erwerb des Akzidenzbetriebs der Orell Füssli Graphische Betriebe AG.

1970 bis 1991

1991 übernimmt Theodor Gut (III) von seinem Vater, alt Nationalrat Dr. Theodor Gut (II), das Verwaltungsratspräsidium.
1990 nimmt das moderne Zeitungsdruckzentrum DZO in Oetwil den Betrieb mit dem Druck von «Zürichsee-Zeitung» und «Linth Zeitung» auf.
1988 wird aus der Buchdruckerei Stäfa AG die Zürichsee Medien AG.
1983 gehört die Buchdruckerei Stäfa AG zu den Gründern von Radio Zürisee, an welchem sie wegen staatlicher Vorschriften anfänglich nur 10% des Aktienkapitals halten kann.

1911 bis 1969

1969 wird der bereits 1841 gegründete Wädenswiler «Allgemeine Anzeiger vom Zürichsee» Kopfblatt der «Zürichsee-Zeitung». 1971 folgt die Richterswiler «Grenzpost» nach. Damit kommt der lang angestrebte Sprung über den See zustande; die Auflage steigt von 20’000 auf 28’000 Exemplare.
1953 Tod von alt Nationalrat Theodor Gut (I). Die Nachfolge in der Firma übernehmen seine beiden Söhne Dr. Theodor Gut (II) als Präsident und Ulrich Gut als Delegierter.
1935 Gründung des Zeitschriftenverlags.
1933 verkauft die Familie Gull die Aktienmehrheit der Buchdruckerei Stäfa AG an Theodor Gut (I), welcher auch Verwaltungsratspräsident wird.
1914 tritt Theodor Gut (I) in die Redaktion der «Zürichsee-Zeitung» ein.

1844 bis 1910

1907 wird das «Wochenblatt» in «Zürichsee-Zeitung» umgetauft.
1902 wird die Buchdruckerei Stäfa AG gegründet, in welche Druckerei und Verlag des «Wochenblatts» eingebracht werden.
1887 verkauft die Lesegesellschaft das «Wochenblatt» mit allen Rechten an die Familie Gull.
1857 übernimmt Rudolf Gull die Geschäftsleitung.
1844 gründet die Lesegesellschaft Stäfa das «Wochenblatt vom Zürichsee», die Vorgängerin der heutigen «Zürichsee-Zeitung». Die erste Ausgabe erscheint am 4. Jenner 1845.